Betriebsanweisungen

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Nicht immer ist es möglich, dass alle Gefahren in einem Unternehmen beseitigt werden können. Aus diesem Grund sind Arbeitgeber verpflichtet, den Beschäftigten Anweisungen zu erteilen, die auf ein sicherheitskonformes Verhalten abzielen.

Dazu gehört einerseits das Bereitstellen von der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und andererseits die Unterweisung der richtigen Verhaltensweise der Mitarbeiter im Betrieb. Betriebsanweisungen dienen der Vermittlung der wichtigen Aspekte im Rahmen des Unterweisens. Die Einweisung der Mitarbeiter muss in jedem Fall sorgfältig dokumentiert werden.  

Ziel ist es, das Risiko für Unfälle und Gesundheitsrisiken für Mitarbeiter weitestgehend zu minimieren. Festgeschrieben ist die Verpflichtung im §14 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV). Diese Anweisungen müssen der Gefährdungsbeurteilung gerecht werden.

Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Die Betriebsanweisung ist damit ein Beitrag für eine funktionierende Arbeitssicherheit der Mitarbeiter. Und ihn zu gewährleisten ist das Erstellen unumgänglich. Das besagte Dokument zeigt entsprechende mögliche Gefahren auf. Zudem liefert es die entsprechend notwendigen Schutzmaßnahmen.

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Hinweise zur Erstellung

Bevor ein Beschäftigter eine neue Maschine bedient bzw. ein neuer Mitarbeiter beginnt, muss eine Einweisung erfolgen. Die Informationen zur Anweisung sind schriftlich zu übermitteln.

Darüber hinaus sollten Sie auf die Sprache der Betriebsanweisungen achten. Sie muss für die Beschäftigten verständlich formuliert sein. Unter Umständen ist es daher erforderlich, dass sie in verschiedenen Sprachen ausgehändigt wird.

Betriebsanweisungen müssen individuell an das Unternehmen angepasst werden. Zum Erstellen müssen Sie daher die Arbeitsprozesse bzw. das allgemeine Arbeitsumfeld gut kennen. Es gibt allerdings Muster, an denen Sie sich orientieren können.

Nehmen Sie aber lieber Unterstützung von einem Sachverständigen in Anspruch, um sicherzugehen, dass nichts vergessen wird. Die Erstellung ist Pflicht des Unternehmers. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, die Aufgabe an einen Verantwortlichen zu übertragen. Das kann beispielsweise der Vorgesetzte des jeweiligen Arbeitsbereiches sein.

Betriebsanweisungen müssen vom Unternehmer bzw. den Vorgesetzten unterschrieben werden. Mit der Unterschrift haben sich die Mitarbeiter an die Regelungen zu halten. Bei Verstoß gegen die verbindlichen Vorschriften drohen arbeitsrechtliche Konsequenzen.

Inhalt der Betriebsanweisung

Betriebsanweisungen sollten grundsätzlich folgende Aspekte beinhalten:

  1. Anwendungsbereich
  2. Gefahren für Mensch und Umwelt bei Anwendung der Maschine oder Verwendung der Gefahrstoffe
  3. Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln
  4. Verhalten bei Störungen bzw. im Gefahrenfall
  5. Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe Maßnahmen, Angaben zu Ersthelfern und der Notfallzentrale
  6. Sachgerechte Entsorgung (von Gefahrstoffen) / Instandhaltung (bei Maschinen / technischen Anlagen)
  7. Folgen der Nichtbeachtung

Darüber hinaus enthalten Betriebsanweisungen zum Teil auch Angaben über die Tätigkeitsbeschreibung der Mitarbeiter. Es gibt zudem eine farbliche Markierung, um sie thematisch schneller und einfacher unterscheiden zu können.

(Farbliche) Kennzeichnung

Betriebsanweisungen haben unterschiedliche Kennzeichnungen, denn mit der farblichen Markierung sind sie besser einzuordnen. Grundsätzlich gilt, dass innerhalb eines Betriebes das Farbschema einheitlich befolgt werden muss. Darüber hinaus hat sich in der Praxis aber folgende farbliche Markierung für den jeweiligen Bereich etabliert:

Farbe

Betriebsanweisung für:

ORANGE

Gefahrstoffe

BLAU

Arbeitsmittel, Maschinen

GELB

Gentechnische Anlagen

GRÜN / PINK

Biologische Arbeitsstoffe

 

Ebenfalls zur besseren Verständlichkeit können Piktogramme eingefügt werden. Durch ein Symbol wie einem Verbotszeichen wird dem Leser optisch leichter die Bedeutung vermittelt.

Arbeitssicherheit und Brandschutz sind die elementaren Betrachtungsfelder wenn es um den Komplexen Arbeitsschutz geht.

Anweisungen für den Umgang mit Gefahrstoffen und Arbeitsmittel

Alle Gefahrstoffe haben ein Sicherheitsdatenblatt, in dem auch beschrieben wird, wie sich die betroffenen Mitarbeiter im Umgang mit ihnen zu verhalten haben. Ebenfalls wird in diesen Datenblättern vermerkt, wie die Zubereitung zu erfolgen hat.

Hinweise beim Aushang und Veröffentlichen

Die Anweisung muss an geeigneter Stelle erreichbar sein. Zudem muss, wie bereits gesagt, ein Arbeitnehmer die Anweisung kennen, bevor er beispielsweise eine (neue) Maschine bedient oder mit einem neuen Gefahrstoff hantiert. Sie muss leicht verständlich und deshalb gegebenenfalls in mehreren Sprachen verfasst werden.

In einigen Fällen ist es notwendig die Betriebsanweisung gegen Wasser oder andere Verschmutzung zu schützen. Das kann beispielsweise durch eine Laminierung erfolgen.

Ausbildung und betriebliche Weiterbildung in den Bereichen der Arbeitssicherheit und des Brandschutzes

Wann braucht man Betriebsanweisungen?

Ein Vorteil ist darüber hinaus die erleichterte Unterweisung. Denn durch die knappe und übersichtliche Zusammenfassung der wichtigsten Sicherheitsaspekte wird eindeutig geklärt, was und worauf die Mitarbeiter zu (be)achten haben. Im Anschluss haben Beschäftigte jederzeit die Möglichkeit auf die Anweisungen zuzugreifen.

Sofern die unterschriebenen Vorschriften vorliegen, erfüllt der Arbeitgeber die rechtlichen Vorschriften. Im Fall von Rechtsstreitigkeiten kann folglich auf die Dokumente zurückgegriffen werden.

In einigen Fällen reicht es, statt einer Betriebsanweisung eine Gebrauchsanleitung auszuhändigen. Dies ist allerdings nur der Fall, sofern die Gebrauchsanleitung verständlich formuliert ist. Zudem muss sie die gleichen Auskünfte enthalten, die Betriebsanweisungen auch geben würde.

Nicht davon betroffen sind Arbeitsmittel, die keine Gebrauchsanleitung brauchen. Ob eine Gebrauchsanleitung benötigt wird, ist im Produktsicherheitsgesetz festgelegt.

Wann müssen die überprüft/ aktualisiert werden?

Eine Aktualisierung muss in jedem Fall erfolgen, sobald sicherheitsrelevante Veränderungen der Arbeitsbedingungen stattfinden. Sie sollten einen festen Termin ausmachen, um die Anweisungen zu überprüfen. Die Überprüfung sollte grundsätzlich einmal jährlich stattfinden. Bei einer Aktualisierung sind natürlich auch alle Betroffenen zu informieren und einzuweisen.

Bei Fragen nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie gerne!

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Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung ist die optimale Grundlage für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz in Ihrem Betrieb. Die Gefährdungsbeurteilung ist gesetzlich gefordert und soll Sie bei der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen unterstützen. Wir erstellen eine durchweg rechtssichere Gefährdungsbeurteilung für Sie.

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Schulung

Ein weiterer wichtiger Teil der betrieblichen Arbeitssicherheit ist die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter im Betrieb wie auch die gesetzlich vorgeschriebenen Unterweisungen aller Mitarbeiter. Wir bilden Ihre Mitarbeiter in folgenden Bereichen aus:

  • Arbeitssicherheit
  • Brandschutz
  • SCC Dok. 016, 017, 018
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Prüfung von Betriebsmitteln

Der Gesetzgeber fordert in Betrieben die Prüfung von Betriebsmittel wie Maschinen, Leitern, elektrische Anlagen und vielen mehr. Wir bieten Ihnen die Prüfung von Betriebsmittel in folgenden Bereichen an:

  • Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel gem. VDE 0701-0702 (BGV A 3)
  • Prüfung von Leitern und Tritten
  • Prüfung von Regalen

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