Brandschutzbeauftragter

Arbeitssicherheit, Fordern Sie noch heute ein Angebot an welches perfekt auf Ihr Unternehmen zugeschnitten ist.

Sie werden von einem Arbeitgeber beauftragt und sind speziell Ausgebildete Personen, die in Unternehmen den betrieblichen Brandschutz übernehmen. Vorbeugung ist Schwerpunkt der Tätigkeit.

Arbeitsschutz und Brandschutz – Wie geht das zusammen?

Brandschutztechnische Anforderungen werden auch im baulichen Schutz durch die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) definiert. Im Bauordnungsrecht sind diese jedoch nicht berücksichtigt.

Die Arbeitsplatzsicherheit deckt zwar nur einen vergleichsweise kleinen aber auch wichtigen Bereich des Feuerschutzes ab – den Schutz der Beschäftigten eines Betriebes. Schutz vor Gefahren durch Brände ist natürlich Bestandteil der Fürsorgepflicht, wie sie in § 10 Arbeitsschutzgesetz und in §§ 21, 22 DGUV-V 1 “Grundlagen der Prävention” festgehalten sind.

„In welche Richtung muss die Notausgangstür aufschlagen?“ Auf diese Frage kann man durchaus unterschiedliche Antworten erhalten, der bauordnungsrechtliche Teil ist dabei nicht allein entscheidend. Wichtig ist die Berücksichtigung der Arbeitsplatzsicherheit.

Als Fachkraft für Arbeitssicherheit berate ich Sie allumfassend im Bereich des Arbeitsschutz, Brandschutz und Gesundheitsschutz
Arbeitssicherheit und Brandschutz sind die elementaren Betrachtungsfelder wenn es um den Komplexen Arbeitsschutz geht.

Der Nachweis wurde seit der neu Formulierung der Musterbauordnung ein wesentliches Dokument im Genehmigungsverfahren und hat im Bauordnungsrecht die Planungsqualität bezüglich der brandschutztechnischen Anforderungen verbessert.
Bei den brandschutztechnischen Anforderungen an ein Gebäude müssen die vom Gesetzgeber in § 3 Abs. 1 der MBO geforderten Schutzziele betrachtet werden: „Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen, nicht gefährdet werden.“ Für die Einhaltung dieser Anforderungen ist der Bauherr verantwortlich.

Die ArbStättV hingegen verfolgt das Ziel, Beschäftigte in Arbeitsstätten zu schützen und zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten beizutragen. Dafür werden Mindestvorschriften für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten definiert. Für die Einhaltung dieser Anforderungen ist der Auftraggeber verantwortlich.
Im Bauordnungsrecht wird eine spezifische Nutzung für ein Gebäude genehmigt, wogegen im Arbeitsschutz die Nutzung als Arbeitsstätte für  den Arbeitnehmer betrachtet wird.

Ganzheitliche Feuerschutzplanung

Grundsätzlich besteht der Anspruch im Verlauf des Planungsprozesses für Arbeitsstätten alle Anforderungen bezüglich des Brandschutzes, unabhängig vom Rechtsgebiet, zu berücksichtigen. Nur dadurch ist zu vermeiden, dass nach Fertigstellung der Arbeitsstätte aufwendige Nachrüstungen oder Anpassungen erforderlich werden.

Zur Erfüllung dieses Anspruchs sollten neben dem Bauherrn und seinen Planern der Unternehmensleiter und seine beauftragten Sachkundigen, wie z.B. die Fachkraft für Arbeitssicherheit, eine wichtige Stellung im Planungsprozess einnehmen. Nur durch deren Wissen über die speziellen Arbeitsabläufe können ergänzende und weitergehende Anforderungen ermittelt werden.

Die gesetzliche Verantwortung basiert hier auf dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sowie auf der ArbStättV.

Ausbildung und betriebliche Weiterbildung in den Bereichen der Arbeitssicherheit und des Brandschutzes

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Arbeitssicherheit und Brandschutz sind die elementaren Betrachtungsfelder wenn es um den Komplexen Arbeitsschutz geht.

Welche Aufgaben haben Brandschutzbeauftragte?

Die Verpflichtungen sind sehr vielfältig. Im erster Linie ist er Kontaktperson bei sämtlichen Fragen die den Brandschutz betreffen.

Zu seinen wichtigsten Tätigkeiten gehören unter anderem:

  • Sicherstellung, Untersuchung und Wartung von brandschutztechnischen Umsetzungen
  • Dokumentation aller Tätigkeiten
  • Aus- und Fortbildung von Beschäftigten in der Handhabung von Feuerlöscheinrichtungen und besonderen Aufgaben im Brandfall (Brandschutzhelfer)
  • Erstellen und Fortschreiben der Brandschutzordnung
  • Mitwirken beiBeurteilungen der Brandgefährdung an Arbeitsplätzen
  • Beraten bei feuergefährlichen Arbeitsverfahren und bei dem Einsatz brennbarer Arbeitsstoffe
  • Unterstützung bei der Ermittlung von Brand- und Explosionsgefahren
  • mitarbeiten bei der Ausarbeitung von Betriebsanweisungen
  • Ansprechpartner bei baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen, soweit sie den Brandschutz betreffen
  • Beteiligen bei der Umsetzung behördlicher Anordnungen und bei Anforderungen des Feuerversicherers
  • Mitwirken bei der Einhaltung von Brandschutzbestimmungen bei Neu-, Um- und Erweiterungsbauten, Nutzungsänderungen, Anmietungen und Beschaffungen
  • Beraten bei der Ausstattung der Arbeitsstätten mit Feuerlöschvorrichtungen und Auswahl der Löschmittel
  • Einwirken bei der Umsetzung des Brandschutzkonzeptes
  • Kontrollieren, dass Flucht- und Rettungspläne, Feuerwehrpläne, Alarmpläne aktuell sind, ggf. Aktualisierung veranlassen und dabei mitwirken
  • Planen, Organisieren und Durchführen von Räumungsübungen
  • Teilnehmen an behördlichen Brandschauen und Durchführen von internen Brandschutzbegehungen
  • Melden von Mängeln und Maßnahmen zu deren Beseitigung vorschlagen und die Mängelbeseitigung überwachen
  • Unterstützen der Führungskräfte bei den regelmäßigenUnterweisungen der Beschäftigten
  • Aus- und Fortbilden von Beschäftigten mit besonderen Funktion in einem Brandfall, z.B. in der Handhabung von Feuerlöscheinrichtungen
  • Prüfen der Lagerung und/oder der Einrichtungen zur Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten, Gasen usw.
  • Kontrollieren der Sicherheitskennzeichnungen für Brandschutzeinrichtungen und für die Flucht- und Rettungswege
  • Überwachen der Benutzbarkeit von Flucht- und Rettungswegen
  • Realisierung der Prüfung und Wartung von technischen Vorrichtungen
  • Kontrollieren, dass festgelegte Brandschutzmaßnahmen insbesondere bei feuergefährlichen Arbeiten eingehalten werden
  • Unterstützen des Unternehmers bei Gesprächen mit den Brandschutzbehörden und Feuerwehren, den Feuerversicherern, den Unfallversicherungsträgern, den staatlichen Arbeitsschutzbehörden usw.
  • Mitwirken bei der Implementierung von präventiven und reaktiven (Schutz)Maßnahmen im Notfallmanagement z.B. für kritische Infrastrukturen (Stromausfall), für lokale Wetterereignisse mit Schadenspotenzial (extreme Hitze-/Kältewelle, Starkregen, Sturm, Hagel, Schneelast, etc.)

 

Beauftragte in Betrieben

In Deutschland besteht keine generelle Pflicht zur Bestellung eines Brandschutzbeauftragten. Bundesländer können aber in ihrem jeweiligen Baurecht die Bestellung vorschreiben. Bauordnungen und Sachversicherer verlangen einen. Oder aber eine Gefährdungsbeurteilung ergibt, dass einer nötig ist. Überwiegend trifft dies insbesondere bei Krankenhäusern, großen Verkaufsstätten und in größeren Industriebauten zu, da bei größeren Personenzahlen in Gebäuden auch ein höheres Gefahrenrisiko besteht. Auch zuständige Baubehörden können bei Sonderbauten einen Brandschutzbeauftragten fordern.

Als Fachkraft für Arbeitssicherheit berate ich Sie allumfassend im Bereich des Arbeitsschutz, Brandschutz und Gesundheitsschutz
Arbeitssicherheit und Brandschutz sind die elementaren Betrachtungsfelder wenn es um den Komplexen Arbeitsschutz geht.

Der Unterschied zwischen einem Brandschutzbeauftragten und einem Brandschutzhelfer

Helfer sollten im Falle eines Brandes erst einmal die Gefahrenslage einschätzen und dann versuchen den Brand selbst zu löschen – oder aber professionelle Hilfe anfordern z.B. über die Feuerwehren.

Brandschutzbeauftragte haben im Gegensatz dazu ein viel größeres Aufgabenspektrum. Um die Pflichten erfüllen zu können, man braucht umfangreiche technische und organisatorische Kenntnisse.

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Qualifikationen als Brandschutzbeauftragter

  • Grundkenntnisse in der Brandschutzorganisation
  • Abgeschlossene Berufsausbildung

Für Betriebe mit einer erhöhten Brandgefährdung wird empfohlen, Personen auszuwählen, die wahlweise z.B. eine der folgenden Qualifikationen besitzt:

  • eine feuerwehrtechnische Ausbildung
  • eine Werkfeuerwehrausbildung
  • ein Studium mit Studienschwerpunkt Brandschutz
  • Erfahrungen als Fachkraft für Arbeitssicherheut
Ausbildung und betriebliche Weiterbildung in den Bereichen der Arbeitssicherheit und des Brandschutzes
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Müssen Brandschutzbeauftragte Fortbildungen besuchen?

 Damit das Zertifikat gültig bleibt, müssen diese binnen drei Jahren mindestens 16 Unterrichtseinheiten absolvieren, beispielsweise bei Fortbildungsveranstaltungen, über Kongress- oder Messebesuche. Das soll gewährleisten, dass Brandschutzbeauftragte ihre Kenntnisse auf dem aktuellen Stand halten.

Kann jeder Brandschutzbeauftragter werden?

Betriebe dürfen nur solche Arbeitnehmer zum Brandschutzbeauftragten fortbilden lassen, die bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen haben.

Fachlich dagegen gibt es keine Einschränkungen: So können etwa auch kaufmännische Angestellte ohne technische Vorkenntnisse Brandschutzbeauftragte werden. Experten raten, diese Funktion eher erfahrenen Mitarbeitern anzuvertrauen.

Denn Sie tragen nicht nur viel Verantwortung sondern unterstehen zudem unmittelbar dem Geschäftsinhaber, sollten also genug Selbstbewusstsein haben, um diesen zu beraten– und ihren Standpunkt zu vertreten, beispielsweise in Gesprächen mit Behörden.

Ausbildung und betriebliche Weiterbildung in den Bereichen der Arbeitssicherheit und des Brandschutzes
Arbeitssicherheit und Brandschutz sind die elementaren Betrachtungsfelder wenn es um den Komplexen Arbeitsschutz geht.

Mehr Gehalt für Brandschutzbeauftragten?

Anspruch auf eine Erhöhung des Gehalts haben Brandschutzbeauftragte nicht. Firmeninhaber sind aber verpflichtet, Ihm Zeit in den Arbeitsalltag einzuräumen, um seine Aufgaben einhalten zu können. Experten zufolge füllen die Funktionen eine Teilzeit Stelle, in größeren Betrieben auch eine Volle.

Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung ist die optimale Grundlage für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz in Ihrem Betrieb. Die Gefährdungsbeurteilung ist gesetzlich gefordert und soll Sie bei der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen unterstützen. Wir erstellen eine durchweg rechtssichere Gefährdungsbeurteilung für Sie.

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Schulung

Ein weiterer wichtiger Teil der betrieblichen Arbeitssicherheit ist die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter im Betrieb wie auch die gesetzlich vorgeschriebenen Unterweisungen aller Mitarbeiter. Wir bilden Ihre Mitarbeiter in folgenden Bereichen aus:

  • Arbeitssicherheit
  • Brandschutz
  • SCC Dok. 016, 017, 018
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Prüfung von Betriebsmitteln

Der Gesetzgeber fordert in Betrieben die Prüfung von Betriebsmittel wie Maschinen, Leitern, elektrische Anlagen und vielen mehr. Wir bieten Ihnen die Prüfung von Betriebsmittel in folgenden Bereichen an:

  • Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel gem. VDE 0701-0702 (BGV A 3)
  • Prüfung von Leitern und Tritten
  • Prüfung von Regalen

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