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Sicherheitsunterweisung – die jährliche Pflicht!

Unterweisungen sind Pflicht und machen Angestellten deutlich, wie sie sicher und gesundheitsgerecht arbeiten können. Sie umfassen Anweisungen und Erläuterungen, die auf den Arbeitsplatz oder den Aufgabenbereich ausgerichtet sind. Eine Sicherheitsunterweisung muss an die Gefährdungsentwicklung angepasst sein und muss regelmäßig, mindestens einmal jährlich, wiederholt werden.

Was ist eine Sicherheitsunterweisung?

Unter einer Unterweisung versteht man, jemandem in seinem neuen Arbeitsfeld wissend und könnend über die Arbeitssicherheit (arbeitsschutz-zentrum-petrich.de) in seinem Tätigkeitsbereich zu machen. Sicherheitsunterweisungen sind Informationen und Anleitungen, mit denen erforderliche Verhaltensregeln im Betrieb vermittelt werden.

Sie fördern das Wissen und die Motivation der Beschäftigten und sind verbindliche Verhaltensregeln im Sinne einer Anweisung.

Als Fachkraft für Arbeitssicherheit berate ich Sie allumfassend im Bereich des Arbeitsschutz, Brandschutz und Gesundheitsschutz
Arbeitssicherheit und Brandschutz sind die elementaren Betrachtungsfelder wenn es um den Komplexen Arbeitsschutz geht.

Wer muss sie durchführen?

Der Arbeitgeber hat die Angestellten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit während ihrer Arbeitszeit ausreichend und angemessen zu unterweisen.

So liegt die generelle Pflicht zur Unterweisung beim Unternehmer oder Geschäftsführer. Er hat allerdings die Möglichkeit, diese Pflicht auf die Vorgesetzten der jeweiligen Abteilungen zu übertragen. Diese Übertragung sollte in jedem Fall schriftlich erfolgen. Jedoch selbst, wenn er die Pflicht überträgt, beliebt die Gesamtverantwortung und die damit verbundene Pflicht, alles regelmäßig zu kontrollieren, beim Geschäftsführer selbst.

Um eine Unterweisung vorzubereiten können sich Arbeitgeber Rat bei uns holen. Wir geben Tipps und einen Gesamtüberblick, was in einer richtigen Sicherheitsanweisung genannt werden sollte.

Wie muss unterwiesen werden?

Wie unterwiesen wird, liegt beim Arbeitgeber. Es muss in jedem Fall auf eine verständliche Art und Weise durchgeführt werden, sodass jeder einzelne Mitarbeiter versteht, was es mit der Unterweisung auf sich hat.
Wir kennen gute Methoden, um die Beschäftigten zu erreichen und ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. So gelingt es, die Veranstaltung für die Angestellten als gern gesehenes Treffen zu gestalten und nicht ausschließlich als Pflichtveranstaltung laufen zu lassen.

Ausbildung und betriebliche Weiterbildung in den Bereichen der Arbeitssicherheit und des Brandschutzes
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Wann muss die Durchführung erfolgen?

Eine Sicherheitsunterweisung muss mindestens einmal jährlich durchgeführt werden. Auch bei der Einstellung neuer Arbeitnehmer. Bei der Versetzung eines Mitarbeiters an einer neuen Arbeitsstelle oder bei einer neuen Tätigkeit ist eine Unterweisung Pflicht.
Zudem fällt eine solche Unterweisung auch an, wenn ein Unfall passiert ist, bzw. im besten Fall schon beim Erkennen einer unsicheren Situation. Vor allem beim Erkennen einer unsicheren Situation ist es wichtig, eine Unterweisung durchzuführen, um einen Unfall zu verhindern. Der Vorgesetzte kennt die Gefahrenschwerpunkte in den einzelnen Bereichen und kann so die Angestellten bei Fehlverhalten auf dieses hinweisen.

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Rechtliche Grundlagen

Jeder Arbeitnehmer hat ein Recht auf einen gefährdungsfreien Arbeitsplatz. Der Arbeitgeber muss also die Sicherheit und Gesundheit des Arbeitnehmers garantieren. Diese Verpflichtung ist im Arbeitsschutzgesetz verankert und verpflichtet den Arbeitgeber seine Beschäftigten regelmäßig zu unterweisen.

Bei den Unterweisungen muss der Arbeitgeber verschiedene Gesetze beachten. Dazu gehören unter anderem das Arbeitsschutzgesetz, das siebte Sozialbuch, das Mutterschutzgesetz, das Jugendarbeitsschutzgesetz, die gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und das Betriebsverfassungsgesetz.

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Ziele einer Sicherheitsunterweisung

Eine Unterweisung verfolgt mehrere Ziele. Die Mitarbeiter sollen Gefährdungen, Gefahrstoffe und Belastungen an der Arbeitsstelle selbst erkennen, die damit verbundenen Risiken richtig einschätzen und passende Maßnahmen zur Abwehr kennen und anwenden können.

Auch sollen sie über Fähigkeiten verfügen, ihre Arbeit sicher ausführen zu können. Das sichere Handeln soll gewohnheitsmäßig für die Mitarbeiter werden und dass sie motiviert an den Arbeitsschutz herangehen.

Wie dokumentiert man eine Sicherheitsunterweisung richtig?

Unterweisungen müssen schriftlich festgehalten und von den Beschäftigten per Unterschrift bestätigt werden. In manchen Vorschriften wird sogar ein Nachweis verlangt. Jede Unterweisung muss als Mindestinhalt, den Namen und die Stellung des Unterweisenden, Name und Unterschrift der Unterwiesenen, das Thema der Unterweisung sowie das Datum und die Uhrzeit von Beginn und Ende der Veranstaltung dokumentiert werden.

Auch im Bereich der Dokumentation bieten wir unsere Unterstützung an, um alle wesentlichen Themen im Inhalt niederzulegen.

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Welche Konsequenzen drohen bei Nichtbeachtung?

Wenn Arbeitgeber der Unterweisungspflicht nicht nachkommen, müssen sie mit Schadensersatzforderungen rechnen. Nach Arbeitsunfällen wird immer ermittelt, ob der Verunfallte ordnungsgemäß über die Gefahren bei seiner Arbeit unterwiesen wurde. Als Ursache für Arbeitsunfälle ist die fehlende Sicherheitsanweisung zudem mit einem kaum vorhersehbaren Anwachsen von Betriebskosten verbunden.

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Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung ist die optimale Grundlage für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz in Ihrem Betrieb. Die Gefährdungsbeurteilung ist gesetzlich gefordert und soll Sie bei der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen unterstützen. Wir erstellen eine durchweg rechtssichere Gefährdungsbeurteilung für Sie.

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Schulung

Ein weiterer wichtiger Teil der betrieblichen Arbeitssicherheit ist die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter im Betrieb wie auch die gesetzlich vorgeschriebenen Unterweisungen aller Mitarbeiter. Wir bilden Ihre Mitarbeiter in folgenden Bereichen aus:

  • Arbeitssicherheit
  • Brandschutz
  • SCC Dok. 016, 017, 018
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Prüfung von Betriebsmitteln

Der Gesetzgeber fordert in Betrieben die Prüfung von Betriebsmittel wie Maschinen, Leitern, elektrische Anlagen und vielen mehr. Wir bieten Ihnen die Prüfung von Betriebsmittel in folgenden Bereichen an:

  • Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel gem. VDE 0701-0702 (BGV A 3)
  • Prüfung von Leitern und Tritten
  • Prüfung von Regalen

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