Brandschutzordnung

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In der Brandschutzordnung sind die Verhaltensregeln und Anweisungen für den Fall eines Brandes festgeschrieben. Darüber hinaus beinhaltet es Informationen zum richtigen, brandverhindernden Verhalten, als vorbeugende Maßnahme. Dabei gilt es nicht nur Personenschäden, sondern gleichfalls auch Sachschäden möglichst zu verhindern.

Die Brandschutzordnung ist betriebsspezifisch und muss daher individuell angefertigt werden. DIN 14096 gibt vor nach welchen Gesichtspunkten die Erstellung abläuft und untergliedert sie in drei Absätze. Die Abschnitte (A, B und C) richten sich jeweils an unterschiedliche Zielgruppen. Mitarbeiter sind übrigens dazu verpflichtet sich mit den Inhalten vertraut zu machen, um im Ernstfall richtig handeln zu können.

Brandschutzordnungen können unter Umständen Auflage der Baugenehmigung sein und haben ferner rechtlich gesehen den gleichen Stellenwert wie Hausordnungen. Ebenso können sie mit einer Betriebsanweisung gleichgesetzt werden.

Brandschutzordnung Teil A

Der Teil A richtet sich an alle Personen, die sich im Gebäude aufhalten. Dazu zählen nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch Besucher oder andere Menschen, wie beispielsweise Handwerker.

Die Leitlinien beschreiben die wichtigsten Verhaltensregeln für den Fall eines Brandes. Sie müssen im Gebäude ausgehangen werden, damit sie frei zugänglich und gut sichtbar sind. Sie sind meist kompakt formuliert und passen auf einen DIN-A-Zettel. Unter Umständen sollten Sie diese Aushänge in der deutschen Sprache sowie zusätzlich noch in weiteren Sprachen anzubringen.

Die zentralsten Vorschriften in diesem Zusammenhang sind:

  • Ruhe bewahren
  • Brand melden
  • In Sicherheit bringen
  • Löschversuch unternehmen

Ruhe zu bewahren ist der wichtige Punkt. Denn nur mit einem kühlen Kopf können Sie die richtigen Entscheidugen treffen und sich korrekt verhalten. Sobald ein Brand ausgebrochen ist, ist es daher wichtig, die Feuerwehr anzurufen.

Im Anschluss daran sind verschiedene Maßnahmen einzuleiten, die die Sicherheit von Menschenleben im Vordergrund haben. Ist eine Person gefährdet, muss sie gewarnt werden. Hilflose müssen unterstützt werden, um Schutz zu finden. Türen müssen geschlossen werden und wenn möglich, sollte der Hausalarm betätigt werden.

Begeben Sie sich in Sicherheit, indem Sie den gekennzeichneten Rettungswegen folgen und in keinem Fall den Aufzug verwenden. Befolgen Sie Anweisungen von befugten Personengruppen. Sobald die Feuerwehr eintrifft, gelten deren Anweisungen.

Nur im Fall, dass keine Gefahr für das eigene Leben besteht, sollten Löschversuche vorgenommen werden. Sie müssen zudem sicher sein, dass keine anderen Menschen (noch) in Gefahr sind.

Als Hilfsmittel eignen sich Feuerlöscher, die in jedem Unternehmen mit mindestens einer Angestellten/ einem Angestellten verpflichtend sind. Ebenso können Wandhydranten oder Löschdenken eingesetzt werden, sofern Sie vorhanden sind. Brennt beispielsweise eine technische Maschine, sollten Sie, wenn möglich, die weitere Stromzufuhr unterbinden.

Als Fachkraft für Arbeitssicherheit berate ich Sie allumfassend im Bereich des Arbeitsschutz, Brandschutz und Gesundheitsschutz
Arbeitssicherheit und Brandschutz sind die elementaren Betrachtungsfelder wenn es um den Komplexen Arbeitsschutz geht.

Brandschutzordnung Teil B

Der Teil B betrifft hingegen nur die Menschen, die sich langfristig bzw. dauerhaft im Betrieb oder Haus befinden, aber keine besonderen Brandschutzaufgaben innehaben. Somit sind Mitarbeiter von dieser Verordnung betroffen. Sie ist daher detailreicher als der erste Abschnitt (A) und beschreibt betriebsspezifische Verhaltensregeln, die bei einem Brandfall gelten.

Dazu gehören die Anweisungen, was zu tun ist, um eine Brand- sowie Rauchbildung zu verhindern oder die Erklärung und Aufforderung zur Freihaltung der Flucht- und Rettungswege. Eine Übersicht muss schriftlich an die Angestellten übergeben und bestätigt werden. Der Arbeitgeber ist infolgedessen verpflichtet mit den Mitarbeitern eine jährliche Unterweisung über die Inhalte der Ordnung durchzuführen. Stellen Sie durch eine sorgfältige Dokumentation und automatische Erinnerungsprozesse sicher, dass die Auffrischungen eingehalten werden.

Gliederung

Der Gliederung des Inhalts des zweiten Abschnitts muss in der festgelegten Reihenfolge erfolgen. Es dürfen überflüssige Abschnitte entfallen, aber keine weiteren hinzugefügt werden.

a) Einleitung;

b) Brandschutzordnung (Darstellung des Abschnitts A (Aushang));

c) Brandverhütung;

d) Brand- und Rauchausbreitung;

e) Flucht- und Rettungswege;

f) Melde- und Löscheinrichtungen;

g) Verhalten im Brandfall;

h) Brand melden;

i) Alarmsignale und Anweisungen beachten;

j) in Sicherheit bringen;

k) Löschversuche unternehmen;

l) Besondere Verhaltensregeln;

m) Anhang.

Brandschutzordnung Teil C

Relevant ist dieser Punkt für Angestellte der Firma, die mit speziellen Brandschutzaufgaben vertraut sind. Sie sollten den schriftlichen Erhalt ebenfalls gegenzeichnen. Zu dem Personenkreis gehören:

  • Brandschutzhelfer
  • Evakuierungshelfer,
  • Sicherheitsbeauftragte,
  • Brandschutzbeauftragte
  • Und viele mehr…

Allerdings ist es nicht für jede Firma verpflichtend, dass beispielsweise ein Brandschutzbeauftragter anwesend ist. Der Abschnitt C der Ordnung enthält wichtige Informationen für die Zielgruppe rund um die Themen Brandschutz und Brandverhütung. Es zeigt, wer welche Verantwortungen trägt und regelt die Realisierung der Schutzmaßnahmen.

Strukturierung

Der Gliederung des Inhalts des dritten Absatzes muss ebenfalls in der festgelegten Reihenfolge erfolgen. Wie beim zweiten Abschnitt darf Überflüssiges gestrichen, aber keine Neuerungen hinzugefügt werden.

a) Einleitung;

b) Brandverhütung;

c) Meldung und Alarmierungsablauf;

d) Sicherheitsmaßnahmen für Personen, Tiere, Umwelt und Sachwerte;

e) Löschmaßnahmen;

f) Vorbereitung für den Einsatz der Feuerwehr;

g) Nachsorge;

h) Anhang.

Ausbildung und betriebliche Weiterbildung in den Bereichen der Arbeitssicherheit und des Brandschutzes

Wann ist eine Ordnung zum Brandschutz notwendig?

Es gibt bundesweit keine einheitlichen Regelungen für alle Bauten, daher ist das Verfassen bundeslandabhängig. Jedes Bundesland hat eigene Gesetze zum Brandschutz. Einige Bundeländer verlangen Brandschutzordnungen für risikoreiche Betriebe.

Die Forderung zum Erstellen kann jedoch auch indirekt erfolgen. Im Arbeitsschutzrecht ergibt sich die Erstellung unter Umständen aus der vorgeschriebenen Aufforderung, dass Beschäftigte wissen müssen, was im Notfall zu machen ist. Die Arbeitsstättenverordnung sieht Informationsmaßnahmen zu Rettungseinrichtungen vor. Es kann ebenso Bedingung einer Baugenehmigung sein oder sie resultiert aus der Gefährdungsbeurteilung.

Wie oft muss sie aktualisiert werden?

Die DIN-Norm gibt vor, dass die Ordnung zum Brandschutz stets auf dem neusten Stand sein. Spätestens nach 2 Jahren muss ein sachkundiger Zuständiger die Brandschutzordnung überprüfen und gegebenenfalls eine Anpassung an die Veränderungen vornehmen.

Gewährleistung Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Damit ein möglichst hoher Arbeitsschutz bzw. eine möglichst hohe Arbeitssicherheit gewährleistet ist, müssen die Beschäftigten genau wissen, wie sie im Ernstfall vorzugehen haben. Im gleichen Maße sind vorkehrende Maßnahmen zur Verhütung von Bränden von elementarer Bedeutung. Denn nur so können Schäden an Menschen und Sachgegenständen verhindert werden.

Daher ist es auch wichtig, dass die grundlegenden Regeln sichtbar aushängen und darüber hinaus die Arbeitnehmer an regelmäßigen Unterweisungen teilnehmen. Viele Brände, die vereinzelt große Schäden verursacht haben, hätten durch richtige Verhaltensweisen verhindert werden können.

Vorgehensweise im Anschluss

Sollte es zu einem Brandfall gekommen sein, ist auch die Vorgehensweise im Anschluss von Bedeutung. Auch wenn es sich nur um einen kleinen Brand gehandelt hat, der ohne weitere Hilfe gelöscht werden konnte, muss der Vorgesetze und/ oder der Brandschutzbeauftragte darüber informiert werden.

Sollte beispielsweise zusätzlich zur Bekämpfung der Brandursache ein Feuerlöscher eingesetzt worden sein, muss dies auch mitgeteilt werden. Unter Umständen muss ein Austausch des Feuerlöschers vorgenommen werden.

Aus diesem Grund erfolgt die Dokumentation am besten mit Hilfe eines Berichts. In diesem können auch die zustandegekommenen Schäden aufgelistet werden. Ein detaillierter Bericht hilft zudem die Ursache zu evaluieren und den Brand- und Arbeitsschutz stetig zu verbessern.

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Schulung

Ein weiterer wichtiger Teil der betrieblichen Arbeitssicherheit ist die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter im Betrieb wie auch die gesetzlich vorgeschriebenen Unterweisungen aller Mitarbeiter. Wir bilden Ihre Mitarbeiter in folgenden Bereichen aus:

  • Arbeitssicherheit
  • Brandschutz
  • SCC Dok. 016, 017, 018
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