Brandschutzkonzept

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Das Brandschutzkonzept beinhaltet eine detailreiche Auflistung von Maßnahmen, die getroffen werden müssen, um das Risiko einer Brand- bzw. Rauchentstehung auf ein Minimum zu reduzieren. Es wird zudem erläutert, inwiefern sie zum Ziel, dem Erreichen der Schutzziele, beitragen.

Ein Konzept ist außerdem nur relevant, sofern das Gebäude von besonderer Bauart ist oder einer speziellen Nutzung dient. Daher kann es als eine Vorstufe zu der Brandschutzordnung angesehen werden.

Ist das Erstellen verpflichtend?

Planen Sie den Bau oder den Umbau eines Bauwerks mit besonderer Art oder Nutzung? Dann sind Sie infolgedessen verpflichtet nachzuweisen, dass die Gewährleistung von Schutz und Sicherheit erfolgt. Das bezieht sich beipielsweise auf die Stabilität des Bauwerks oder dessen Beitrag zum Schallschutz. Zudem müssen Sie aber auch Konzepte zum Wärmeschutz und Brandschutz vorgelegen. Das Verfassen der Konzepte muss von einer Person erfolgen, die fachlich dazu in der Lage ist.

Wer darf es anfertigen?

Ein sogenannter Fachplaner ist für Anfertigung des Konzeptes zuständig und dementsprechend berechtigt. Allerdings ist der Begriff des Fachplaners nicht geschützt. Dementsprechend können Brandschutzfachingenieure, eine Feuerwehrkräfte mit höherem Dienstgrad oder (Bau-)Ingenieure Brandschutzkonzepte entwickeln und bei der Baubehörde einreichen.

Die Qualität des erstellten Konzeptes hängt maßgeblich mit der Qualifikation des Erstellers ab. Aus diesem Grund sollten Sie im Vorfeld auf Eignung achten. Informieren Sie sich im Vorfeld!

Spezielle Voraussetzungen je nach Bundesland

Je nach Bundesland gibt es darüber hinaus verschiedene Vorschriften, welche Qualifikation vorliegen muss. Daher muss beispielsweise in einigen Bundesländer zur Erstellung die staatliche Anerkennung zum Sachverständigen oder eine zusätzliche nachgewiesene und eingetragene Ausbildung vorliegen.

Warum benötigt man ein Konzept zum Brandschutz?

Ein Bauwerk ist so zu planen und zu errichten, dass die Gefahr eines Brandes weitestgehend verringert wird. Die Erfüllung des Brandschutzes hat vier Aspekte zum Ziel:

⦁ Personenschutz

⦁ Betriebsschutz

⦁ Sachschutz

⦁ Umweltschutz

Eine Anfertigung für ein Brandschutzkonzept ist in zwei Fällen vorgeschrieben. Zum einen ist es notwendig, wenn Sie bei der Gebäudeplanung planen von den baurechtlichen Anforderungen abzuweichen und zum anderen sobald das Bauwerk von spezieller Art und Nutzung ist. Als eine solche Sonderbaute ist beispielsweise ein Sportstadion, Krankenhaus, Mehrzweckhalle oder Hochhaus zu nennen.

In der Musterbauordnung (MBO) §2 (4) sind die verschiedenen Anlagen, die ein Konzept benötigen, beschrieben. Sonderbauwerke müssen mindestens einen der genannten Tatbestände erfüllen. Ebenso ist es aber auch möglich, dass mehrere Punkte zutreffen. Ohne ein Brandschutzkonzept erhalten diese besonderen Bauten keine Baugenehmigung.

Es ist zwingend notwendig für einen Neubau, aber ebenso erforderlich, sobald für ein Bauwerk eine genehmigungsrelevante Umnutzung oder eine Umbaumaßnahme in einem Nutzungsänderungsverfahren geplant ist.

Bei einer Brandschutzbegehung gehört dieses Konzept zu den wichtigen Unterlagen. Haben Sie es stets an einem sicheren Ort parat, damit sie es bei Kontrollen schnell zur Hand haben. Weitere wichtige Aspekte rund um das Thema erfahren Sie unter: https://arbeitsschutz-zentrum-petrich.de/brandschutz/.

Als Fachkraft für Arbeitssicherheit berate ich Sie allumfassend im Bereich des Arbeitsschutz, Brandschutz und Gesundheitsschutz

Was muss ein Brandschutzkonzept beinhalten, um zum Arbeitsschutz/ zur Arbeitssicherheit beizutragen?

Ein Brandschutzkonzept ist grundsätzlich in drei Teile untergliedert. Aber darüber hinaus sind auch noch andere Faktoren von Bedeutung, die bedacht werden müssen, wenn es erstellt wird. Erst dadurch kann ein nachhaltiger Brandschutz und dementsprechend ein funktionierender Arbeitsschutz möglich sein.

Aufbau

In der Regel haben solche Konzipierungen immer den gleichen Aufbau. Im ersten Abschnitt steht die Gebäudebeschreibung. Diese enthält Abmessungsdaten und die verwendeten Materialien. Ebenso gibt es Auskunft über den Nutzungszweck.

Der zweite Teil thematisiert die baurechtliche Einordnung. Dazu zählen Angaben zu Sonderbauten, Abweichungen, die genehmigungspflichtig sind und weitere ähnliche Aspekte.

Mit dem dritten Punkt schließt das Brandschutzkonzept ab. In diesem werden die notwendigen Brandschutzmaßnahmen festgelegt. Sie können sowohl anlagetechnischer-baulicher, betrieblich-organisatorischer sowie vorbeugend-abwehrender Art sein.

Insgesamt ist es wichtig, dass das Konzept und die darin beschriebenen Mittel vollständig und widerspruchsfrei sind. Ebenfalls muss nachgewiesen werden, dass jede einzelne Maßnahme zum Erreichen der Ziele wirksam beiträgt.

In einigen Fällen werden die Konzepte auf zwei Arten übermittelt. Zum einen der schriftliche und zum anderen der visuelle Teil. Der schriftliche Abschnitt wird der Text als Fließtext dargestellt. Unter Umständen enthält es zusätzlich eine knappe, tabellarische Auflistung der Punkte.

Dadurch behält man leicht den Überblick. Um eine bessere Verständlichkeit bzw. Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten wird auch von einigen Sachverständigen ein visueller Teil mit eingebracht.

Lesbarkeit

Gebäudehalter haben die Pflicht eine Brandschutzmaßnahme nach der anderen einzuführen. Das reine Vorliegen eines Brandschutzkonzeptes reicht indes nicht aus, denn ein Umsetzen der niedergeschriebenen Brandschutzmittel muss ebenfalls erfolgen. Deshalb ergibt sich indirekt ein zweiter wichtiger Bestandteil des Konzeptes. Um den vorliegenden Informationen Folge zu leisten, ist es essentiell, dass das Konzept verstanden wird.

Ansonsten kann es dazu kommen, dass Formulierungen falsch verstanden werden. Daraus resultieren dann Ausführungsfehler, die die Gefahr eines Brandes stark erhöhen. Als Betreiber stehen Sie in der Pflicht Sicherheit zu fokussieren. Sollte es nämlich aufgrund der fehlerhaften Realisierung zu einem Brand kommen, kann das gravierende Konsequenzen für den Betreiber haben.

Schulungen

Um Brände und Personen- und Brandschäden zu vermeiden, sollten Sie die richtige Umsetzung achten. Betrachten Sie die regelmäßige und intensive Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Brandschutz als elementar wichtige Schutzmaßnahme und nicht als unnötigen Kostenpunkt.

Denn viele Unfälle und Brände geschehen aufgrund von vermeidbarem Fehlverhalten sowie fehlerhaft erstellten und/oder umgesetzten Brandschutzkonzepten.

Arbeitssicherheit und Brandschutz sind die elementaren Betrachtungsfelder wenn es um den Komplexen Arbeitsschutz geht.

Schutzziele

Das Ziel des Konzeptes ist somit die Erreichung von Schutzzielen. Grundsätzlich ist damit gemeint, dass die Gefahr zur Brandentstehung entsprechend minimiert wird. Es wird im Folgenden in vier Kategorien unterschieden:

⦁ Die baulichen Anlagen müssen so errichtet werden, dass eine Brand- bzw. Rauchentstehung vorgebeugt wird. Zudem müssen Schritte eingeleitet werden, die die Ausbreitung von Rauch und Feuer (z.B. auf das Nachbargrundstück) möglichst verhindert. Daher sollten Gebäudeabschnitte entsprechend in Brandabschnitte eingeteilt werden.

⦁ Das Leben von Menschen und Tieren muss geschützt werden. Um sie im Notfall zu retten, müssen Flucht- und Rettungswege eingeplant werden. Weitere Möglichkeiten müssen eingeplant und umgesetzt werden, die eine Eigenrettung (z.B. Kennzeichnung Rettungswege) oder Fremdrettung von Personen mit eingeschränkter Mobilität frühzeitig ermöglichen.

⦁ Der dritte Punkt betrifft den abwehrenden Brandschutz. Hierbei soll der Feuerwehr erleichtert werden Löscharbeiten durchzuführen. Das betrifft beispielsweise die Löschwasserversorgung, die mit installierten Leitungen sichergestellt wird.

⦁ Zusätzlich können noch gebäudespezifische Ziele zum Schutz formuliert werden. Diese zusätzlichen Brandschutzmittel sollten eingeplant werden, um beispielsweise Sachgüter zu schützen.

Der abwehrende Brandschutz ist aber kein Gegenstand des Baurechts, sondern ist länderbezogen im Feuerwehrgesetz geregelt. Darüber hinaus ist die Umwelt – im Allgemeinen – auch ein zugehöriges Schutzobjekt.

Da es sich bei diesen Schutzmaßnahmen auch immer um einen Kostenpunkt handelt, können durch die Kombination von Schutzsysteme gleich mehrere Schutzpunkte zu erfüllen. Es gibt zum Beispiel Systeme, die zugleich vor Rauch- und Wärme schützen. Dadurch können zwei Punkte gleichzeitig abgedeckt werden. Insbesondere die tödliche Gefahr, die bereits durch eine Rauchentwicklung entsteht, wird häufig unterschätzt.

Die technischen Baubestimmungen müssen einige Aspekte erfüllen. In dem Zusammenhang sind das Brandverhalten und die Feuerwiderstandsfähigkeit der Baustoffe und -teile von Bedeutung. Aber auf die Rettungswege muss ordnungsgemäß angeordnet sein. Sofern Öffnungen vorhanden sind, müssen die Verschlüsse dicht sein.

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Unterschied Brandschutznachweis

Im Zusammenhang mit Brandschutzkonzepten fällt auch häufig der Begriff des Brandschutznachweises. Folglich werden Sie auch häufiger als Synonyme verwendet, haben aber unterschiedliche Bedeutungen. Der Unterschied hängt entsprechend vom Bauvorhaben ab.

Einen Brandschutznachweis erhält man, sofern man nachweisen kann, dass alle Anforderungen an den Brandschutz umgesetzt wurden. Die Forderungen ergeben sich aus den Landesbauordnungen. Sie gelten daher nur für standardisierte (Wohn-) Häuser.

Ein Brandschutzkonzept hingegen ist eine Konzeption, die brandschutztechnischen (Ersatz-)Mittel beinhaltet, damit der Schutz vor Bränden gewährleistet werden kann. Vielmehr ist ein solches Konzept vorgesehen für nicht-standardisierte Gebäude, wie Sonderbauwerke. Bei solchen Bauten ist eine Anwendung durch die teils erheblichen Abweichungen vom Standard meist nicht möglich oder nicht sinnvoll. Ziel eines Brandschutzkonzeptes ist die Erfüllung von vorgegebenen Schutzinteressen.

Ausbildung und betriebliche Weiterbildung in den Bereichen der Arbeitssicherheit und des Brandschutzes

Gültigkeit und Aktualisierung

Das Konzept ist für die gesamte Lebenszeit des Gebäudes gültig. Sobald bauliche Veränderungen eingeplant, Änderungen an der Nutzung oder Sanierungen geplant sind bzw. vorgenommen werden, muss dementsprechend das Brandschutzkonzept aktualisiert werden.

Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung ist die optimale Grundlage für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz in Ihrem Betrieb. Die Gefährdungsbeurteilung ist gesetzlich gefordert und soll Sie bei der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen unterstützen. Wir fertigen eine durchweg rechtssichere Gefährdungsbeurteilung für Sie an.

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Schulung

Ein weiterer wichtiger Teil der betrieblichen Arbeitssicherheit ist die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter im Betrieb wie auch die gesetzlich vorgeschriebenen Unterweisungen aller Mitarbeiter. Wir bilden Ihre Mitarbeiter in folgenden Bereichen aus:

  • Arbeitssicherheit
  • Brandschutz
  • SCC Dok. 016, 017, 018
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Prüfung von Betriebsmitteln

Der Gesetzgeber fordert in Betrieben die Prüfung von Betriebsmittel wie Maschinen, Leitern, elektrische Anlagen und vielen mehr. Wir bieten Ihnen die Prüfung von Betriebsmittel in folgenden Bereichen an:

  • Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel gem. VDE 0701-0702 (BGV A 3)
  • Prüfung von Leitern und Tritten
  • Prüfung von Regalen

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