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Gefährdungsbeurteilung als Service vom Arbeitsschutzzentrum Petrich!

Die Gefährdungsbeurteilung ist die Basis des betrieblichen Arbeitsschutzes. Durch diese Beurteilung erkennt der Geschäftsführer, welchen Gefährdungen seine Beschäftigten ausgesetzt sein können. Es ist ein Hilfsmittel, um Ursachen für Störungen der Arbeit zu verringern und dem Schutz der Mitarbeiter vorzubeugen.

Was ist eine Gefährdungsbeurteilung?

Diese Maßnahme im Bereich Arbeitssicherheit aus Hamburg beschreibt den Prozess der systematischen Ermittlung und Bewertung aller relevanten Gefahren, denen die Arbeitnehmer im Zuge ihres Tätigkeitsfeldes im Beruf ausgesetzt sind. Konkrete Pläne und Mittel zum Schutz der Sicherheit und Gesundheit aller Beschäftigten müssen umgesetzt werden und zudem im Nachgang auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

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Arbeitssicherheit und Brandschutz sind die elementaren Betrachtungsfelder wenn es um den Komplexen Arbeitsschutz geht.

Verpflichtung des Arbeitgebers

Laut dem Arbeitsschutzgesetz und der Berufsgenossenschaft ist jeder Arbeitgeber dazu verpflichtet, für den Gesundheitsschutz, sowie für die (psychische) Sicherheit seiner Angestellten zu sorgen. Die wichtigste Rolle spielt bei dieser Verpflichtung die Gefährdungsbeurteilung.

Diese kann vom Unternehmer selbst oder von zuverlässigen und fachkundigen Personen durchgeführt werden. Diese werden gesondert vom Arbeitgeber beauftragt. Die Beauftragung sollte in jedem Fall schriftlich erfolgen und in diesem Schreiben sollten die Aufgaben und Kompetenzen, die übertragen werden, genau beschrieben werden.

Dennoch bleibt die rechtliche Verantwortung trotz Übertragung beim Arbeitgeber.

Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung für eine hohe Arbeitssicherheit

Hierbei handelt es sich nicht um eine einmalige Aufgabe im Unternehmen. In einer solchen Beurteilung müssen die aktuellen Gegebenheiten abgebildet werden und somit ist ein ständiges Fortschreiben notwendig. Für die Durchführung gibt es sieben einzelne Schritte, an denen man sich gut orientieren kann, um abschließend eine vollständige Gefährdungsbeurteilung zu haben.

Ausbildung und betriebliche Weiterbildung in den Bereichen der Arbeitssicherheit und des Brandschutzes
Arbeitssicherheit und Brandschutz sind die elementaren Betrachtungsfelder wenn es um den Komplexen Arbeitsschutz geht.

Arbeitsbereiche und Tätigkeiten erfassen

Um eine effiziente Gefahrenbeurteilung garantieren zu können, müssen im Konzept alle Tätigkeiten der einzelnen Mitarbeiter erfasst werden. Zur Erfassung der Mitarbeiter können verschiedene Möglichkeiten genutzt werden. Es gibt die arbeitsplatzbezogene, personenbezogene, arbeitsbereichsbezogene und die tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilung.

Gefährdungen ermitteln

Das zeitliche und räumliche Zusammentreffen von Menschen und Gefahr wird als Gefährdung bezeichnet. Eine Gefährdung ist die Möglichkeit des Eintritts eines Schadens oder einer gesundheitlichen Beeinträchtigung ohne Aussagen über das Ausmaß und die Eintrittswahrscheinlichkeit.

Hierzu gibt es unterschiedliche Gefährdungsfaktoren.

  • Mechanische Gefahren
  • Elektrische Gefährdungen
  • Gefährdungen durch Gefahrstoffe
  • Gefahren durch Biostoff
  • Brand- und Explosionsgefährdungen
  • Thermische Gefährdungen
  • Spezielle physikalische Gefahren
  • Gefährdungen durch Arbeitsumgebungsbedingungen
  • Physische Belastungen
  • Psychische Belastungen
Ausbildung und betriebliche Weiterbildung in den Bereichen der Arbeitssicherheit und des Brandschutzes
Arbeitssicherheit und Brandschutz sind die elementaren Betrachtungsfelder wenn es um den Komplexen Arbeitsschutz geht.

Gefährdungen beurteilen

Gefährdungen werden grundsätzlich über das Kriterium der vorhandenen Risiken beurteilt. In den meisten Fällen ist diese Beurteilung durch Arbeitsschutzexperten oder Wissenschaftler durchgeführt worden und das Ergebnis findet sich durch Vorgaben in Gesetzen, Verordnungen und technischen Regelwerken wieder.

Schutzmaßnahmen festlegen

Je nach Ergebnis der Beurteilung sind Arbeitsschutzmaßnahmen zu treffen. Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sind arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, die berücksichtigt werden müssen.

Die Festlegung von diesen Maßnahmen erfolgt wie folgt:

  • Substitution: Die Gefahrenquelle oder die Ursache der Belastung zu beseitigen, ist die wirksamste Maßnahme. Bei dieser Prävention sollte auf ein ungefährliches Arbeitsverfahren im Betrieb umgestellt werden oder ein Gefahrstoffe durch  ungefährliche Stoff ausgetauscht werden.
  • Sicherheitstechnische Mittel: Wenn die Gefahrenquelle nicht beseitigt werden kann, ist als nächstes zu prüfen, ob bestehende Gefährdungen durch technische Vorrichtungen oder bautechnische Maßnahmen entschärft werden können.
  • Organisatorische Konsequenzen: Der Aufenthalt in einer Gefahrenzone wird beschränkt oder verboten.
  • Nutzung von Schutzausrüstungen
  • Verhaltensbezogene Maßnahmen
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Maßnahmen durchführen

Sinnvoll ist es, Beschäftigte und Führungskräfte frühzeitig an der Umsetzung der Mittel zu beteiligen, um dadurch Verständnis und Akzeptanz zu erreichen. Es empfiehlt sich, die Verantwortlichkeit für die Durchführung der Maßnahmen, die vereinbarten Termine und die Kontrolle der Umsetzung festzulegen

Wirksamkeit überprüfen

Nach der Umsetzung der Schutzmaßnahmen muss deren Wirksamkeit überprüft und das Ergebnis der Überprüfung dokumentiert werden. Zum Beispiel muss kontrolliert werden, ob der Arbeitsplatzgrenzwert an einer Anlage durch die neue Absaugung eingehalten wird.

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Dokumentieren und Fortschreiben

Die Dokumentation erfordert keine bestimmte Art von Unterlagen. Es kann sich um Unterlagen in Papierform oder aber auch in Form elektronisch gespeicherter Dateien handeln.
Die Gefährdungsbeurteilung ist regelmäßig zu überprüfen. Dabei ist der Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen. Soweit erforderlich sind die Schutzmaßnahmen anzupassen.

Rechtsgrundlagen

Das Arbeitsschutzgesetz und die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1 verpflichten den Unternehmer zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung. Auf das Gesetz gestützte Verordnungen und Vorschriften sind beispielsweise die Arbeitsstätten-, Betriebssicherheits- und Gefahrstoffverordnung. Sie nehmen die Forderungen auf und konkretisieren die Anforderungen an Gefahrenbewertung und Arbeitsschutzmaßnahmen.

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Arbeitssicherheit und Brandschutz sind die elementaren Betrachtungsfelder wenn es um den Komplexen Arbeitsschutz geht.

Beteiligung der Beschäftigten

Die Beschäftigten sollten in das gesamte Verfahren einbezogen und bereits bei der Erhebung der Fakten und weiterer wichtiger Informationen beteiligt werden. Es sollte beachtet werden, dass Betriebs- und Personalräte Mitbestimmungsrechte bei der Gefährdungsbeurteilung haben. Das gilt auch für die Auswahl der Methode. Arbeitnehmer und/oder ihre Vertreter haben das Recht/die Pflicht:

  • zu den Vorkehrungen für die Organisation der Gefährdungsbeurteilung und zur Ernennung der für die Durchführung verantwortlichen Personen befragt zu werden,
  • sich an der Bewertung zu beteiligen,
  • die Vorgesetzten oder Arbeitgeber über erkannte Gefahren zu informieren,
  • Änderungen am Arbeitsplatz zu melden,
  • über die Gefahren für ihre Sicherheit und Gesundheit und die erforderlichen Schutzmaßnahmen zur Beseitigung oder Verringerung dieser Gefahren informiert zu werden,
  • den Chef aufzufordern, geeignete Mittel zu ergreifen und Vorschläge zur Verringerung von Gefahren oder zur Beseitigung der Gefahr an der Quelle zu unterbreiten,
  • zu kooperieren, damit der Arbeitgeber eine sichere Arbeitsumgebung gewährleisten kann,
  • bei der Ausarbeitung der Dokumentation für die Gefährdungsbeurteilung befragt zu werden.

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Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung ist die optimale Grundlage für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz in Ihrer Firma. Die Gefährdungsbeurteilung ist gesetzlich gefordert und soll Sie bei der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen unterstützen. Wir erstellen eine durchweg rechtssichere Gefährdungsbeurteilung für Sie.

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Schulung

Ein weiterer wichtiger Teil der betrieblichen Arbeitssicherheit ist die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter im Betrieb wie auch die gesetzlich vorgeschriebenen Unterweisungen aller Mitarbeiter. Wir bilden Ihre Mitarbeiter in folgenden Bereichen aus:

  • Arbeitssicherheit
  • Brandschutz
  • SCC Dok. 016, 017, 018
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Prüfung von Betriebsmitteln

Der Gesetzgeber fordert in Betrieben die Prüfung von Betriebsmittel wie Maschinen, Leitern, elektrische Anlagen und vielen mehr. Wir bieten Ihnen die Prüfung von Betriebsmittel in folgenden Bereichen an:

  • Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel gem. VDE 0701-0702 (BGV A 3)
  • Prüfung von Leitern und Tritten
  • Prüfung von Regalen

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